Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

Im Jahrgang 2014/15 haben wir erstmals junge Menschen im Rahmen des IJFD ins europäische Ausland entsandt und unser Angebot seitdem stetig erweitert.

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) ist ein Programm des Bundesfamilienministeriums, das spannende Möglichkeiten bietet, sich im Ausland zu engagieren. In der Regel findet der Einsatz im sozialen oder ökologischen Bereich sowie in der Friedens- und Versöhnungsarbeit statt. Der Internationale Jugendfreiwilligendienst ist ein Lern- und Orientierungsdienst mit hohen Qualitätsanforderungen. Sein Schwerpunkt liegt im Erwerb sozialer und interkultureller Kompetenzen.

Eine Bewerbung für den IJFD ist auch dann möglich, wenn bereits ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Inland abgeleistet wurde!

Das bietet der IJFD

Das Deutsche Rote Kreuz verfügt als Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung über eine weltumspannende Präsenz sowie über langjährige Erfahrungen im Ausland. Das sorgt für Verlässlichkeit und deine Sicherheit während der Ableistung deines IJFD. Wir bereiten dich ausführlich auf deinen Freiwilligendienst im Ausland vor.

Wir bieten

  • Unterkunft
  • ein Verpflegungsgeld
  • Seminare zur Vorbereitung, zwischenzeitlichen Betreuung und Nachbereitung des Auslandsaufenthaltes (25 Tage bei 12-monatigem Dienst)
  • umfassende pädagogische Betreuung durch eine/n DRK FreiWerk Referent*in und eine/n Ansprechpartner*in vor Ort
  • Versicherungen während des Auslandsaufenthaltes: Auslandskranken-, Haftpflicht-, Reiserücktransport- und Unfallversicherung
  • Urlaub (mindestens 24 Tage bei einem 12-monatigen Dienst)
  • eine Bescheinigung des Trägers nach Beendigung des Auslandsdienstes (auf Wunsch auch ein Zeugnis)
  • gesetzlich gesicherten Anspruch auf den Erhalt von Kindergeld
  • jede Menge spannende Erfahrungen und neue Perspektiven
  • ein dickes Plus in deinem Lebenslauf

Einsatzbereiche

Ihr wollt euch in der Gemeindearbeit in Griechenland engagieren? Das finnische Bildungssystem kennenlernen? Jugendlichen oder Menschen mit Behinderungen auf Malta helfen? Dann seid ihr hier genau richtig - wir bieten euch verschiedene Möglichkeiten für einen Freiwilligendienst im europäischen Ausland an.

Hier könnt ihr Erfahrungsberichte zu den einzelnen Einsatzbereichen lesen.

  • Informationsabende und Bewerbungsablauf

    Informationsabende

    Ihr habt Interesse an einem Internationalen Freiwilligendienst, möchtet aber vorab ein paar Informationen haben oder habt noch einige Fragen? Dann nehmt an einem unserer Online-Informationsabende teil. An folgenden Terminen könnt ihr alles rund um das Thema Internationaler Freiwilligendienst erfahren:

    • am 11. Oktober 2023 um 17:00 Uhr
    • am 02. November 2023 um 17:00 Uhr
    • am 12. Dezember 2023 um 17:00 Uhr

    Die Veranstaltungen werden über ein Onlinetool stattfinden. Bitte meldet Euch verbindlich unter international@freiwerk-drk.de an, damit Ihr die Zugangsdaten hierfür zugesendet bekommt.

    Bewerbung

    Bewerbungen für eine Entsendung im Jahrgang 2024/2025 nehmen wir im ersten Auswahlverfahren bis zum 1. Januar 2024 entgegen. Die Bewerbung ist per E-Mail an folgende Adresse zu senden:

    international@freiwerk-drk.de

     Deine Unterlagen sollten Folgendes enthalten:

    • den ausgefüllten Bewerber*innenbogen
    • ein Motivationsschreiben
    • einen tabellarischen Lebenslauf mit Passfoto
    • ggf. Arbeitszeugnisse von bisherigem freiwilligen Engagement, Praktika, Berufserfahrungen oder ähnlichem
    • ggf. Zeugnisse

    Achte auf die Vollständigkeit Deiner Bewerbungsunterlagen! Bitte schicke deine Bewerbung nur in einer E-Mail und komprimiere ggf. die Unterlagen.

    Bewerber*innenbogen

    Nach Prüfung deiner Bewerbung erhältst du von uns ggf. die Einladung zu einem Auswahltag, der online stattfindet. Im Anschluss versenden wir zwischen Ende Januar und März die Benachrichtigung, ob wir Dich für einen Internationalen Freiwilligendenst ausgewählt haben oder wir erteilen eine Absage.

    Der Internationale Freiwilligendienst ist trotz eines bereits geleisteten Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder absolvierten Bundesfreiwilligendienstes (BFD) im Inland möglich!

    Aktuelles / freie Stellen 

    Bitte im Nachrückverfahren bewerben. Es werden immer mal wieder Stellen frei.

    Stellen im Nachrückverfahren

    Das Freiwilligenjahr hat bereits begonnen und Du hast keine Stelle bekommen oder Dich zu spät für einen Internationalen Freiwilligendienst entschieden? Vielleicht gibt es noch eine Chance für Dich! Es kommt immer wieder vor, dass wir kurzfristig Stellen neu zu besetzen haben. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn wir mitten im Jahr neue Kooperationspartner gewinnen, Freiwillige vor der Ausreise abspringen oder frühzeitig den Dienst abbrechen. Wenn Du im Nachrückverfahren berücksichtigt werden möchtest, schicke uns einfach Deine Bewerbung an international@freiwerk-drk.de mit dem Betreff „Nachrückverfahren“.

    Hierzu benötigen wir von Dir:

    • den ausgefüllten Bewerber*innenbogen
    • ein Motivationsschreiben
    • einen tabellarischen Lebenslauf mit Foto
    • ggf. Arbeitszeugnisse von bisherigem freiwilligen Engagement, Praktika, Berufserfahrungen oder ähnlichem
    • ggf. Zeugnisse

    Freie Plätze führen wir auch auf dieser Seite oder auf unserer Facebook-Seite auf!

  • Voraussetzungen
    • Bist du jünger als 27 Jahre?
    • Hast du Interesse an den Kulturen und Lebensverhältnissen in anderen europäischen Ländern? 
    • Bist du bereit, dich engagiert und tatkräftig in einem Projekt einzubringen?
    • Hast du einen Hauptschul- oder Realschulabschluss mit praktischen Erfahrungen im sozialen Bereich, Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife?
    • Sprichst du sicher Englisch für das tägliche Leben im Ausland?
    • Besitzt du die deutsche Staatsbürgerschaft oder eine Aufenthaltsberechtigung in Deutschland?
    • Kommst du im Ausland gesundheitlich zurecht?
    • Willst du deine Fähigkeiten und Talente entdecken und beruflich wichtige Schlüsselqualifikationen erlangen?
    • Bist du bereit, dich auf eine neue Sprache einzulassen und sie zu erlernen?
    • Achtung bei nicht-deutschen Staatsbürgerschaften: Freiwillige dürfen nicht in ihr Heimatland entsendet werden

    Wenn du alle Fragen bejahen kannst, dann bist du bei uns richtig!

  • Finanzierung

    "Warum ist für meinen IJFD eine finanzielle Eigenbeteiligung erforderlich?"

    Diese Frage stellen sich sicherlich viele junge Menschen, die Interesse an einem Internationalen Jugendfreiwilligendienst haben und auch deren Eltern. Doch tragen die Freiwilligen zum Gelingen ihres Freiwilligendienstes entscheidend bei.

    Die Finanzierung der Internationalen Jugendfreiwilligendienste ist eine der zentralen Fragen, die DRK FreiWerk beschäftigen. Denn der Entsendeorganisation entstehen für jede*n Freiwillige*n Kosten, die gedeckt und aus eigenen Mitteln finanziert werden müssen. Dabei handelt es sich u.a. um die Finanzierung der Kosten für die Unterkunft und Verpflegung, für das Taschengeld, für die Versicherung, für die Durchführung der 25 Seminartage, für weitere Sachausgaben und für die durchgängige pädagogische Begleitung der Freiwilligen (Personalausgaben).

    Während in Deutschland die Einrichtungen, in denen die Freiwilligen tätig sind, einen Großteil der Finanzierung übernehmen, ist das im Ausland nicht der Fall. Auch die Förderprogramme des Bundes, wie das zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) oder zum Programm weltwärts, bieten den Entsendeorganisationen keine Vollfinanzierung, so dass von diesen stets ein erheblicher Eigenanteil zu tragen ist.

    Aus diesem Grund müssen die Freiwilligen sich an der Finanzierung der Internationalen Freiwilligendienste beteiligen, sei es durch den Aufbau eines Spenderkreises oder in einer anderen Form.  Der Spenderkreis besteht aus einer Gruppe von Menschen, die die Internationalen Jugendfreiwilligendienste durch Spenden unterstützen.

    Um die Gesamtfinanzierung sicher zu stellen, benötigen wir einen verbindlichen finanziellen Beitrag in Höhe von mindestens 3.000 € bei zwölf Monaten Dienstzeit im Ausland. Das entspricht einem Beitrag in Höhe von 250 € monatlich.

    Hiervon soll mindestens die Hälfte bei Beginn des Dienstes vorliegen. Die weitere Hälfte kann während des Auslandsaufenthaltes erfolgen.

    Ab einem Betrag von 300,00€ stellen wir eine Spendenbescheinigung aus. Zur Unterstützung bei der Gewinnung von Spendenden für den Spenderkreis werden die Freiwilligen von uns mit Infomaterialien versorgt und zu Möglichkeiten der Ansprache potentieller Spendender beraten.

    Somit tragen die Freiwilligen dazu bei, die Idee des Freiwilligendienstes weiter bekannt zu machen und schaffen in ihrem Umfeld ein Bewusstsein für Einsatzländer und –projekte. Mithilfe der Spenden kann die DRK FreiWerk gGmbH einen Teil der Kosten decken und so die Durchführung der Freiwilligendienste dauerhaft absichern und noch vielen Generationen von Freiwilligen ein unvergessliches Jahr ermöglichen.

    Die Kosten für die An- und Abreise zum Einsatzort und zu den Seminaren trägt jede/r Freiwillige darüber hinaus selbst.

    Das Kindergeld wird während des Auslandsjahres weiter gewährt.

  • Dauer und Einsatz

    Freiwillige lernen während eines Auslandsjahres andere Kulturen kennen und schließen mit Menschen aus aller Welt Freundschaften. Die Entscheidung, einen Freiwilligendienst beispielsweise in Griechenland oder auf Malta zu absolvieren, bedeutet für viele junge Menschen, erstmalig allein für längere Zeit im Ausland zu sein. Alle Freiwilligen werden daher von erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen in länderspezifischen Seminaren auf ihren Einsatz vorbereitet. In Zwischen- und Nachbereitungsseminaren können Erfahrungen reflektiert und weiteres Engagement geplant werden, um das Potential dieses Lerndienstes voll auszuschöpfen.

    Die Freiwilligen werden in der Regel zum 15. August oder 01. September eines Jahres für volle 12 Monate entsendet.

  • Nach der Rückkehr - Informationen für ehemalige Freiwillige

    Der Freiwilligendienst endet nicht mit der Rückkehr, sondern er soll den Anstoß für neue Sichtweisen und weiteres Engagement geben. Die Freiwilligen sollen ihre Erlebnisse und Erfahrungen weitertragen und den Kulturaustausch fördern.

    Du möchtest dich weiterhin engagieren und auch fortbilden?

    Auch wenn du nicht in der Region Nordrhein wohnst, kannst du dich nach deinem Freiwilligendienst engagieren und deine Erfahrungen aus dem Auslandseinsatz sowie deine Talente hier in Deutschland einbringen. Du kannst dich mit Gleichgesinnten vernetzen und dich auf vielfältigen Kanälen einbringen: Vorträge halten, Artikel schreiben, Vereinen beitreten/gründen, Workshops besuchen und mitgestalten und vieles mehr.

    Erfahrungen teilen

    Du kannst deine Erfahrungen mit anderen teilen und dazu beitragen, dass deine Begeisterung für den Freiwilligendienst verbreitet wird. Somit kannst du andere junge Menschen für einen Freiwilligendienst interessieren, ihnen ein realistisches Bild von einem Freiwilligendienst geben und sie in der Vorbereitungsphase unterstützen. Auch kannst du deine Umgebung durch deine Berichte auf wichtige Themen hinweisen, Vorurteilen begegnen und auf diese aufmerksam machen und zu einer besseren Völkerverständigung beitragen.

    Öffentlichkeitsarbeit machen

    Wir möchten möglichst viele junge Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Dabei kannst du uns helfen: ob bei Vorträgen in Schulen, in Gemeinden oder Unis, du kannst den Gedanken an einen Freiwilligendienst weitertragen und so helfen, auch diejenigen jungen Menschen zu erreichen, die bisher gar keinen Bezug zum Freiwilligendienst hatten.

    Mitarbeit bei Seminaren

    Für unsere Seminare in den Freiwilligendiensten im Inland suchen wir immer neue ehemalige Freiwillige als Teamer*innen, die die Seminarleitung unterstützen. Bei Interesse meldet euch bei uns.

    Politisches Engagement

    Bei der politischen Freiwilligenvertretung Internationaler Freiwilligendienste (PFIF) könnt ihr eure Ideen und Erfahrungen als ehemalige Freiwillige direkt einfließen lassen. Infos gibt’s hier.

Einsatzbereiche Griechenland

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Einsatzbereiche Finnland

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Einsatzbereiche Malta

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Einsatzbereiche Norwegen

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FAQ - häufig gestellte Fragen

  • Aufgaben

    Was muss ich dort tun? – Ähnliche Aufgaben wie in Inlandseinsatzstellen. Je nach Einrichtung sind die Aufgaben unterschiedlich. Auf unserer Webseite findest du jeweils Aufgabenbeschreibungen und auch Erfahrungsberichte zu den einzelnen Einsatzstellen.

  • Arbeitszeit

    Die Arbeitszeiten variieren je nach Projekt. Maximal 40 Stunden die Woche. Alter: Der Dienst ist ab 18 Jahren (bei Ausreise) bis 26 Jahre möglich.

  • Ansprechpartner*innen

    Es gibt sowohl in Deutschland als auch vor Ort Ansprechpartner*innen.

  • Auswahlverfahren

    Nach Prüfung der Bewerbung wird der/die Bewerber*in zu einem Auswahltag eingeladen. Dieser dient zum Kennenlernen, Vorstellen und Informationen weitergeben. Der Auswahltag findet in Düsseldorf oder online statt.

  • Bewerbung

    Wann bewerbe ich mich am besten und was soll ich einreichen? Bewerbungen sind per E-Mail bis zum 1. Januar für die Entsendung ab Sommer des nächsten Jahres einzureichen.

    Einzureichen ist:

    • Anschreiben
    • Ausgefüllter Bewerber*innenbogen (zu finden auf unserer Webseite)
    • Tabellarischer Lebenslauf mit Bild
    • Motivationsschreiben 
    • Ggf. Zeugnisse der Schule, Bescheinigungen von Praktika und ehrenamtlichen Tätigkeiten (bitte nur Kopien)
    • Bewerbungsfrist:  1. Januar
  • Besuch des Trägers

    Der Träger besucht die Einrichtungen regelmäßig. Bei Schwierigkeiten kann es auch häufigere Besuche geben.

  • Besuch der Eltern/Freunde

    Dürfen meine Eltern bei einem Besuch bei mir wohnen? Generell ist Übernachtungsbesuch immer mit der Einsatzstelle und den Mitbewohner*innen abzusprechen. Teilweise ist dies aber aufgrund der Hausregeln und/oder auch der Größe der Wohnungen nicht möglich.

  • Dienstzeit

    Die Dauer des Dienstes beträgt immer 12 Monate. Beginn ist der 15. August oder 1. September eines Jahres.

  • Einsatzstelle

    Es gibt Einsatzstellen in verschiedenen Bereichen: Kita, Kinder- und Jugendarbeit, integratives Internat, Gemeindearbeit, Sozialarbeit und Social Media etc.

  • Finanzen

    Wie viel Geld bekomme ich? Es gibt ein Versorgungsgeld in Höhe von circa 150€. Was muss ich davon finanzieren? Dein Freiwilligendienst wird gefördert, so dass entstehende Kosten zum Teil vom Bund übernommen werden. So werden z.B. die Mietkosten für die Wohnung, die Kosten für die Versicherung und die Seminare getragen. Von deinem Versorgungsgeld musst du z.B. deine Lebensmittel bezahlen. Beim IJFD müssen die Flugkosten von den Freiwilligen finanziert werden. Des Weiteren bitten wir um den Aufbau eines Spenderkreises, um das Projekt längerfristig aufrechterhalten zu können.

  • Freund/Freundin

    Darf ich mit meinem Freund zusammen einen Dienst leisten (jeder eine Stelle) und zusammen wohnen? DRK FreiWerk wählt jeden Freiwilligen einzeln aus und nimmt keine Rücksicht auf Bewerbungen von Freunden/Pärchen etc.

  • Gastfamilie

    Die Freiwilligen leben in Wohngemeinschaften zusammen und sind nicht in Gastfamilien untergebracht.

  • IJFD

    Der Internationale Jugendfreiwilligendienst ist ein vom Bundesfamilienministerium eingerichtetes Programm, im Rahmen dessen ein Lern- und Orientierungsdienst in gemeinnützigen Einrichtungen und im ökologischen Bereich abgeleistet wird.

  • Impfungen

    Wir empfehlen dir, dich von deinem Hausarzt und gegebenenfalls vom Tropeninstitut über eventuell benötigte Impfungen beraten zu lassen. Oftmals übernimmt die Krankenkasse die Impfkosten.

  • Kindergeld

    Der/die Freiwillige ist weiterhin kindergeldberechtigt.

  • Länder

    DRK FreiWerk bietet den IJFD in Griechenland, Malta, Finnland und Norwegen an.

  • Rentenversicherung

    Wird Geld in meine Rentenversicherung eingezahlt? Der IJFD zählt als Auslandspraktikum. Die ausländische Einsatzstelle zahlt nichts für dich in die Rentenkasse ein. Wenn du möchtest, kannst du die Beiträge allerdings selbst einzahlen. Das musst du kurz vor oder kurz nach dem Auslandsjahr machen. Lass dich hierzu, bei Interesse, von deinem Rentenversicherungsträger beraten.

  • Seminare

    Es gibt zwei Vorbereitungsseminare vor der Ausreise, ein Zwischenseminar und ein Rückkehrseminar nach Dienstende. Alle Seminare sind verpflichtend. Die Vorbereitungsseminare und das Rückkehrseminar finden in der Nähe von Düsseldorf statt. Sie haben das Ziel, zum einen auf den Aufenthalt im Ausland vorzubereiten, zum andenne diesen nach der Rückkehr zu reflektieren.

  • Sprache

    Wie gut muss ich die Sprache des Gastlandes sprechen? Englisch wird vorausgesetzt. Bei den anderen Sprachen sollte vor Ausreise versucht werden, Grundkenntnisse zu erlangen. Die Bereitschaft zum Erlernen der fremden Sprache muss vorhanden sein.

  • Sprachkurs

    Leider kann kein Sprachkurs angeboten werden. Die Freiwilligen sind angehalten sich selber einen Sprachkurs vor Ort oder im Vornhinein zu suchen.

  • Spenderkreis

    Wir bitten um den Aufbau eines Spendendenkreises, um den Erhalt der Freiwilligendienste zu sichern und alle Kosten decken zu können. Der Aufbau des Spenderkreises dient auch zur Stärkung der Social Skills der Freiwilligen. Selbstverständlich werden die Freiwilligen von uns mit Informationen unterstützt.

  • Unterkunft

    Die Freiwilligen sind in Wohngemeinschaften gemeinsam mit anderen Freiwilligen untergebracht. Teilweise auch in Zweierzimmern. Die Wohnungen werden vom Träger gestellt.

  • Urlaub

    Der/die Freiwillige hat einen Anspruch auf 24 Urlaubstage bei einem 12-monatigen Dienst. Der Urlaub muss mit der Einsatzstelle abgesprochen werden und darf nicht in dem Zeitraum der Seminare liegen.

  • Voraussetzung

    Ein Hauptschul- oder Realschulabschluss, die Fachhochschulreife, allgemeine Hochschulreife (Abitur) bzw. ein vergleichbarer Schulabschluss oder ein Hochschulabschluss.

  • Versicherung

    Der/die Freiwillige hat im Ausland eine Kranken-, Unfall-, Haftpflicht- und Reiserücktransportversicherung.

  • Zusage

    Die Zusagen für die Entsendung werden Ende Januar herausgegeben.